Wird diese Nachricht nicht richtig dargestellt, klicken Sie bitte hier.
Der Ratgeber für kulinarisches Messe-Marketing

Kaffee und Nachhaltigkeit

Mark Schwarzkopf Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Egal ob zu Hause, im Büro, in einem Café oder auf einem Messestand – sich auf eine Tasse Kaffee zu treffen, schafft eine angenehme Atmosphäre.
Durch das gestiegene Umweltbewusstsein rückt der seit Jahren gestiegene Trend zum Café to go immer mehr in den Fokus. In diesem Monat wurde eine Studie des Umweltbundesamtes zu den Auswirkungen der Einwegbecher auf die Umwelt herausgegeben.
Allein in Deutschland werden stündlich ca. 320.000 Kaffee im To-Go-Becher gekauft, was zu einem Gesamtjahresverbrauch von ca. 2,8 Milliarden Bechern führt. Aufgrund der Zusammensetzung der Becher (kunststoffbe-schichtete Pappe mit Plastikdeckel und Einweg-Rührstäbchen aus Polystyrol) können die Becher nicht über den normalen Papiermüll recycelt werden.
Damit Ihr Kaffee zukünftig auch ein „ökologischer“ Genuss wird, wenn Sie unterwegs sind, möchten wir Ihnen nachfolgend Alternativen zu den herkömmlichen To-Go-Bechern vorstellen:
Weitere Bestecktaschen Kennen Sie UDO? Der Becherdeckel Udo wurde von einer Produktdesign-Studentin entwickelt. Er passt auf (fast) jeden Kaffeebecher (72 – 82 mm Innendurchmesser), den man zu Hause im Küchenschrank hat und somit wird jeder Becher zum To-Go-Becher (www.udo-duo.com).

Wussten Sie, dass allein in Deutschland pro Jahr schätzungsweise 20 Millionen Tonnen Kaffeesatz anfallen. Im Zusammenhang mit den Themen Recycling und Upcycling ist nun auch das Thema Kaffeesatz interessant.
Wussten Sie, dass man aus Kaffeesatz Becher und Tassen herstellen kann?
Ein Berliner Unternehmen (www.kaffeeform.com) hat es geschafft, aus recyceltem Kaffeesatz unter Zugabe von Biopolymer (Material aus nachwachsenden Rohstoffen) ein festes Material zu entwickeln, aus denen es Kaffeebecher und Kaffeetassen herstellt, die man sogar in der Spülmaschine reinigen kann. Da duftet schon der Becher nach Kaffee.
Und dann sind wir bei unserer Recherche nach nachhaltigen Kaffee-Projekten auf folgende Ideen gestossen:

Kaffeebecher-Mehrweg-System: RECUP ist ein Pfandbecher-System, welches bereits von über 2.000 Partnern in ganz Deutschland genutzt wird. Man zahlt als Kunde nur 1 € Pfand und kann bei jedem Partner den Becher wieder abgeben bzw. neu befüllen lassen. Sprechen Sie doch die Betreiber Ihrer Lieblingscafés an sich diesem System anzuschließen (www.recup.de/mitmachen/).
Heizen mit Kaffeesatz
In London produziert die Firma Bio-bean aus Kaffeesatz nachhaltigen Biobrennstoff in Form von Heiz-Pellets (www.bio-bean.com).

Designerware aus Kaffee. Unter der Marke „decafé“ entwirft der spanische Designer Raúl Lauri Lampen, Schalen, Kerzenständer etc. aus Kaffeesatz.
Pilzzucht auf Kaffeesatz?
Beim Nürnberger Unternehmen PILZPAKET kann man Pilzzuchtsets zum selber züchten auf der Basis von Kaffeesatz kaufen (www.pilzpaket.de).

Wir versuchen bei unseren Catering-Projekten auch auf Nachhaltigkeit zu achten. Dies ist nicht in allen Punkten möglich, aber wir verwenden z.B. an allen Messeständen unserer Kunden ausschließlich nur Tassen und Becher aus Porzellan bzw. Glas.
Da es uns ein großes Anliegen ist, dass Kaffee trinken auch weiterhin so beliebt bleibt, hoffe ich, dass wir Sie in unserer Ausgabe der „Eckigen Himbeeren“ über für Sie interessante nachhaltige Alternativen informieren konnten.

Gute Messe wünscht Ihnen

Ihr

Mark Schwarzkopf

Impressum



Kaffee und Nachhaltigkeit